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Von der Kakaobohne bis zum Keks – Kakao in seiner ganzen Vielfalt

Kakao Woche

Ghana, Peru & Co. – Eine köstliche Reise durch die Welt des Kakaos


Kaum ein anderes Naturprodukt begeistert mit so vielen Aromen und Verwendungsmöglichkeiten wie Kakao. Ob kräftig und herb, mild und aromatisch, als knuspriger Snack oder feine Zutat für süße Köstlichkeiten – Kakao hat weit mehr zu bieten als die klassische Tasse heiße Schokolade. In unserer Kakao Woche nehmen wir Sie mit auf eine kleine Genussreise durch die faszinierende Welt der Kakaobohnen.

Kakao – eine Frucht mit jahrtausendealter Geschichte

Wenn wir an Kakao denken, haben wir meistens Schokolade, Kuchen oder eine dampfende Tasse Trinkkakao vor Augen. Doch der Ursprung all dieser Köstlichkeiten liegt in einer tropischen Frucht, die an den Stämmen und Ästen des Kakaobaums wächst.

Der Kakaobaum (Theobroma cacao) stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen Mittel- und Südamerikas. Sein botanischer Name bedeutet übersetzt „Speise der Götter“ – eine Bezeichnung, die bereits erahnen lässt, welchen besonderen Stellenwert Kakao seit Jahrhunderten genießt.

Schon die Maya und Azteken schätzten Kakao und bereiteten daraus Getränke zu, die mit unserem heutigen süßen Trinkkakao allerdings wenig gemeinsam hatten. Statt Zucker kamen beispielsweise Gewürze und Chili zum Einsatz. Das Ergebnis war ein kräftiges, eher bitteres Getränk.

Heute wird Kakao in zahlreichen tropischen Ländern angebaut. Besonders bekannt sind die Anbaugebiete Westafrikas und Südamerikas. Je nach Herkunft, Kakaosorte, Fermentation und Röstung entwickelt er ganz unterschiedliche Geschmacksnuancen.

Ghana oder Peru – wie unterschiedlich kann Kakao schmecken?

Kakao ist nicht gleich Kakao. Ähnlich wie bei Kaffee oder Wein beeinflussen Herkunft, Klima, Boden und Verarbeitung das spätere Aroma.


Kakao Ghana – kräftig und intensiv

Der Kakao Ghana, gemahlen und ohne Zucker, eignet sich hervorragend für alle, die einen ausgeprägten Kakaogeschmack lieben. Kakao aus Ghana ist häufig für seinen vollmundigen, klassischen Schokoladencharakter bekannt. Besonders gut passt er zu kräftigen Schokoladenkuchen, Brownies oder einem aromatischen Trinkkakao.


Kakao Peru – eine spannende Aromenvielfalt

Auch der Kakao Peru kommt ganz ohne Zuckerzusatz aus. Peruanischer Kakao kann je nach Sorte und Verarbeitung besonders vielfältige Aromen entwickeln – von fruchtigen Noten bis hin zu nussigen und feinherben Nuancen. Eine interessante Wahl für alle, die unterschiedliche Kakaogeschmäcker entdecken möchten.

Der klassische Kakao gemahlen ergänzt die Auswahl und ist ein vielseitiger Begleiter in der Küche. Ob für Kuchen, Desserts, Schokoladensoßen oder Getränke – mit Kakaopulver lassen sich zahlreiche Köstlichkeiten zubereiten.

Unser Tipp: Probieren Sie verschiedene Kakaosorten einmal direkt nebeneinander, beispielsweise als warmes Getränk mit derselben Menge Milch oder Pflanzendrink. So lassen sich die geschmacklichen Unterschiede besonders gut entdecken.

Kakaobohnen und Kakao-Nibs – Kakao in seiner ursprünglichen Form

Bevor aus Kakao feines Pulver oder Schokolade entsteht, durchlaufen die Kakaobohnen mehrere Verarbeitungsschritte.

Nach der Ernte werden die Bohnen zusammen mit dem Fruchtfleisch fermentiert und anschließend getrocknet. Während der Fermentation entwickeln sich wichtige Vorstufen der späteren Kakaoaromen.

Rohe, fermentierte Kakaobohnen bieten die Möglichkeit, Kakao in einer besonders ursprünglichen Form kennenzulernen. Ihr Geschmack ist intensiv, herb und deutlich weniger süß als bei fertiger Schokolade. Sie können beispielsweise geschält, zerkleinert und in kleinen Mengen als Zutat verwendet werden.

Wer es etwas unkomplizierter mag, greift zu den rohen Kakao-Nibs. Dabei handelt es sich um kleine Stückchen geschälter Kakaobohnen. Sie bringen einen kräftigen Kakaogeschmack und einen angenehmen Biss mit.

Besonders lecker schmecken Kakao-Nibs als Topping auf:

- Naturjoghurt mit frischen Früchten
- Müsli, Porridge oder Overnight Oats
- Smoothie-Bowls mit Banane und Mango
- Selbst gemachten Müsliriegeln
- Desserts und Eiscreme

Eine weitere interessante Variante ist der gerösteter Kakaobruch. Durch die Röstung entwickeln sich zusätzliche Röstaromen, die dem Kakao einen besonders intensiven Charakter verleihen können.

Probieren Sie gerösteten Kakaobruch doch einmal über Vanilleeis oder zusammen mit gerösteten Nüssen und Trockenfrüchten. Der Kontrast zwischen süß, herb und knusprig macht diese Kombination besonders reizvoll.

Kakaobutter-Chips – die vielseitige Seite des Kakaos

Bei der Verarbeitung von Kakaobohnen entsteht nicht nur Kakaopulver, sondern auch die wertvolle Kakaobutter.

Die Kakaobutter-Chips lassen sich besonders praktisch portionieren und schmelzen. Kakaobutter ist ein natürlicher Fettbestandteil der Kakaobohne und spielt bei der Schokoladenherstellung eine wichtige Rolle.

Sofern es sich um Kakaobutter in Lebensmittelqualität handelt, kann sie beispielsweise für selbst gemachte Schokolade, Pralinen oder Glasuren verwendet werden. Auch in manchen veganen Süßspeisen sorgt sie für eine angenehm zartschmelzende Konsistenz.

Ein kleiner Tipp: Kakaobutter schmilzt bereits bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen. Erwärmen Sie sie deshalb vorsichtig im Wasserbad und vermeiden Sie unnötig hohe Temperaturen.

Kakaokekse – wenn es einfach etwas Süßes sein darf

Natürlich darf bei einer Kakaowoche auch der unkomplizierte Genuss nicht fehlen.


Bio-Kakao-Kekse

Für die kleine Kaffeepause, als süße Begleitung zum Nachmittagstee oder einfach zwischendurch sind unsere Bio-Kakao-Kekse eine köstliche Wahl. Sie bringen Abwechslung in die Kakaowoche und zeigen, wie wunderbar sich Kakao in Gebäck genießen lässt.


Kakaokekse Mulata von den Azoren

Auch die portugiesischen Azoren sind in unserer Kakaowoche vertreten. Mit den Kakaokeksen Mulata holen Sie sich eine süße Spezialität von den Atlantikinseln nach Hause. Besonders schön passen sie zu einer Tasse Kaffee oder als kleine Nascherei nach dem Essen.

Rezeptidee: Schokoladiges Frühstück mit Kakao und Banane

Kakao muss nicht immer in einem aufwendigen Dessert landen. Schon mit wenigen Zutaten lässt sich ein wunderbar schokoladiges Frühstück zaubern.

Zutaten für eine Portion:

- 50 g Haferflocken
- 150 ml Milch oder Pflanzendrink
- 1 TL Kakao Ghana oder Peru ohne Zucker
- 1 reife Banane
- 1 TL Kakao-Nibs
- Nach Belieben etwas Honig oder Zimt

Zubereitung: Die Haferflocken mit Milch und Kakaopulver in einem kleinen Topf erwärmen und einige Minuten köcheln lassen. Die Hälfte der Banane zerdrücken und unterrühren. Anschließend in eine Schüssel geben, mit den restlichen Bananenscheiben und Kakao-Nibs garnieren.

Wer es besonders knusprig mag, ergänzt noch ein paar gehackte Nüsse oder etwas gerösteten Kakaobruch.

Unsere Kakao Woche – entdecken Sie Kakao einmal anders!

Ob als fein gemahlenes Pulver, rohe Kakaobohne, knuspriger Kakaobruch, vielseitige Kakaobutter oder köstlicher Keks – die Welt des Kakaos steckt voller Überraschungen.

Vielleicht entdecken Sie dabei eine neue Lieblingszutat für Ihr Frühstück, probieren erstmals rohe Kakao-Nibs oder finden heraus, welcher Kakao Ihnen geschmacklich am besten gefällt.

Stöbern Sie durch unsere Kakao Woche und entdecken Sie, wie abwechslungsreich und köstlich Kakao sein kann – von der ursprünglichen Bohne bis zum süßen Genussmoment!

 

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