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Olivenöl aus Portugal: Welches passt zu Ihnen?

Olivenöl Woche

Mild, fruchtig oder kräftig? So finden Sie Ihr Olivenöl 

Olivenöl gehört zu Portugal wie Orangen, Wein und der Duft mediterraner Kräuter. In vielen portugiesischen Küchen steht die Flasche Azeite ganz selbstverständlich auf dem Tisch – zum Verfeinern von Fisch und Gemüse, über Salaten, zu frischem Brot oder als Grundlage für zahlreiche traditionelle Gerichte.

Doch wer vor einer größeren Auswahl an Olivenölen steht, merkt schnell: Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl. Mild, fruchtig, kräftig, bitter, pikant oder aromatisiert – die Unterschiede können erstaunlich groß sein. Und genau deshalb dreht sich in unserer nächsten Themenwoche alles um das flüssige Gold.

Während unserer Olivenöl-Woche sind alle Olivenöle aus unserem Sortiment im Angebot. Eine schöne Gelegenheit, verschiedene Varianten kennenzulernen und herauszufinden, welches Olivenöl am besten zu Ihrem persönlichen Geschmack und Ihrer Küche passt.

Azeite – fester Bestandteil der portugiesischen Küche

Wer durch Portugal reist, begegnet Olivenhainen vor allem im Alentejo, aber auch in vielen anderen Regionen des Landes. Olivenöl hat hier eine lange Tradition und wird nicht nur zum Kochen verwendet, sondern häufig erst kurz vor dem Servieren über ein fertiges Gericht gegeben.

Ein wenig Azeite über gekochtem Gemüse, Kartoffeln, Fisch oder einer Suppe ist in Portugal vollkommen selbstverständlich. Auch Brot mit Olivenöl ist ein wunderbar einfaches Beispiel dafür, dass guter Geschmack manchmal nur wenige Zutaten braucht.

Entscheidend ist dabei die Qualität. Unsere Olivenöle sind native Olivenöle extra (Virgin Extra) und werden mechanisch kaltgepresst – durchschnittlich bei etwa 27 °C und unmittelbar nach der Ernte. So entstehen Öle, bei denen der natürliche Charakter der Oliven im Mittelpunkt steht.

Von mild bis kräftig – was Polyphenole mit dem Geschmack zu tun haben

Warum schmeckt ein Olivenöl wunderbar mild, während ein anderes deutlich bitter ist oder sogar ein leichtes Kratzen im Hals hinterlässt? Genau diese Unterschiede machen hochwertiges Olivenöl so spannend.

Neben Olivensorte, Reifegrad und Verarbeitung spielen dabei auch die Polyphenole eine Rolle. Das sind natürliche Pflanzenstoffe, die bereits in der Olive vorkommen und in unterschiedlicher Menge in das Olivenöl übergehen. Sie tragen unter anderem zu den bitteren und pikanten Geschmacksnoten eines Olivenöls bei.

Deshalb gilt: Bitterkeit und Schärfe sind bei einem nativen Olivenöl extra nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass etwas mit dem Öl nicht stimmt. Im Gegenteil – ein leicht bitterer Geschmack auf der Zunge oder das typische pfeffrige Kratzen im Hals können durchaus erwünschte Merkmale eines charaktervollen Olivenöls sein.

Gerade Öle aus früher geernteten, noch grüneren Oliven weisen häufig einen höheren Polyphenolgehalt auf und schmecken entsprechend intensiver. Mit zunehmender Reife der Oliven nimmt dieser Gehalt tendenziell ab, während das daraus gewonnene Öl häufig milder und weicher wird.

Das bedeutet allerdings nicht, dass ein mildes Olivenöl weniger hochwertig ist. Mild oder kräftig ist in erster Linie eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wer ein sanftes, harmonisches Öl bevorzugt, wird mit einer milden Variante glücklicher sein. Wer dagegen grüne Aromen, eine gewisse Bitterkeit und einen pikanten Abgang schätzt, sollte gezielt zu einem charaktervolleren Olivenöl greifen.

Und genau hier wird die Auswahl interessant: Statt nur nach „gut“ oder „schlecht“ zu unterscheiden, lohnt es sich, Olivenöl ähnlich wie Wein nach seinem individuellen Charakter auszuwählen.

Für die Auswahl Ihres Olivenöls sind Intensität, Bitterkeit und Schärfe trotzdem eine gute Orientierung: Mögen Sie es sanft und zurückhaltend, greifen Sie eher zu einem milden Öl. Möchten Sie das Olivenöl bewusst schmecken, darf es fruchtiger, würziger und kräftiger sein.

Kleiner Olivenöl-Guide: Welches Öl passt zu Ihnen?

Bei unserer großen Auswahl muss man kein Olivenöl-Experte sein. Stellen Sie sich zunächst eine einfache Frage: Was erwarten Sie geschmacklich von Ihrem Olivenöl und wofür möchten Sie es verwenden?

Sie mögen es besonders mild?

Dann sind beispielsweise das Gallo Olivenöl Mild Virgin Extra oder die Bio Selektion Mild von Olival da Risca einen Blick wert. Das Gallo Mild besitzt einen leicht süßlichen, fruchtigen Geschmack, bei dem bittere und pikante Noten kaum wahrnehmbar sind. Solche Öle eignen sich gut für empfindlichere Gaumen, Salate, Gemüse, zum Backen oder für Gerichte, bei denen das Olivenöl geschmacklich nicht im Vordergrund stehen soll.

Wer dabei Wert auf Bio-Qualität legt, findet sowohl bei Olival da Risca als auch mit dem Gallo Bio Mild passende Alternativen.

Sie suchen einen guten Allrounder?

Wenn Sie ein Olivenöl für möglichst viele Gelegenheiten suchen, darf das Geschmacksprofil ausgewogen sein. Das Gallo Klassik Virgin Extra verbindet fruchtige, leicht bittere und pikante Noten mit einem mild-süßlichen Charakter. Es eignet sich zum Würzen ebenso wie zum Kochen und passt beispielsweise zu Suppen, Grillgerichten und vielen traditionellen Rezepten.

Auch das Bio Olivenöl Virgin Extra von Prado do Poço ist eine interessante Wahl für alle, die ein harmonisches, aber dennoch charaktervolles Öl suchen. Wer viel Olivenöl verwendet, findet dieses außerdem im praktischen 3-Liter-Bag.

Sie mögen es fruchtiger und charaktervoller?

Dann dürfen die Aromen deutlicher hervortreten. Hier lohnt sich beispielsweise ein Blick auf das Gallo Bio Fruchtig Virgin Extra, die Bio Selektion Original von Olival da Risca oder die verschiedenen nativen Olivenöle von Herdade do Esporão.

Solche Öle sind besonders interessant, wenn das Olivenöl selbst Teil des Geschmackserlebnisses sein soll. Geben Sie es beispielsweise erst kurz vor dem Servieren über Tomaten, Gemüse, Hülsenfrüchte, Suppen oder Käse – oder probieren Sie es ganz klassisch mit einem Stück frischem Brot.

Sie möchten etwas Besonderes?

Für Olivenöl-Liebhaber darf es noch eine Stufe weitergehen. Mit der Bio Reserva da Família von Olival da Risca finden Sie beispielsweise eine besondere Auswahl für alle, die Olivenöl nicht nur als Zutat, sondern bewusst als Genussprodukt betrachten.

Auch Olivenöle von Herdade do Esporão oder das Virgin Extra von Malhadinha sind spannende Möglichkeiten, wenn Sie verschiedene portugiesische Produzenten und Stilrichtungen kennenlernen möchten.

Sie möchten erst einmal verschiedene Geschmacksrichtungen kennenlernen?

Dann bietet sich ein direkter Vergleich an. Mit dem Gallo Olivenöl-Trio Klassik, Mild & Reserva können Sie unterschiedliche Intensitäten nebeneinander probieren und schnell herausfinden, welche Richtung Ihnen am besten gefällt.

Probieren Sie die Öle ruhig einmal pur oder mit einem Stück neutralem Brot. Welches wirkt besonders weich? Welches schmeckt fruchtiger? Wo nehmen Sie Bitterkeit wahr und welches hinterlässt eine pikante Note im Hals? So entwickelt sich schnell ein Gefühl dafür, welche Art von Olivenöl Ihrem persönlichen Geschmack entspricht.

Und vielleicht stellen Sie dabei fest: Es muss gar nicht das eine perfekte Olivenöl geben. Ein mildes Öl für die tägliche Küche und ein charaktervolleres Öl zum Verfeinern können sich wunderbar ergänzen.

Zitrone, Basilikum, Rosmarin & Co.: Olivenöl einmal anders

Noch einmal eine ganz andere Richtung bieten aromatisierte Olivenöle. Sie machen es besonders einfach, Gerichten mit wenigen Handgriffen eine zusätzliche Geschmacksnote zu verleihen.

In unserem Sortiment finden Sie beispielsweise Bio Olivenöl mit Zitrone oder Basilikum von Olival da Risca sowie weitere Varianten mit Basilikum und Trüffel von Gallo. Von La Masrojana gibt es außerdem Olivenöle mit Knoblauch, Rosmarin oder einer pikanten Würzung.

Ein Olivenöl mit Zitrone passt wunderbar zu Fisch, Garnelen, Salaten oder gegrilltem Gemüse. Basilikum harmoniert mit Tomaten, Mozzarella und Pasta, während Rosmarin Kartoffel- und Gemüsegerichten eine mediterrane Würze verleiht. Trüffelöl wiederum kann Pasta, Risotto oder Kartoffelgerichte bereits mit einer kleinen Menge eine ganz besondere Note geben.

So lohnt es sich durchaus, neben einem klassischen Alltagsöl noch eine kleinere Flasche aromatisiertes Olivenöl in der Küche zu haben.

Kann man mit nativem Olivenöl extra braten?

Eine häufige Frage lautet: Darf hochwertiges Olivenöl überhaupt erhitzt werden?

Ja. Unsere nativen, kaltgepressten Olivenöle können zum Kochen und schonenden Braten bis etwa 180 °C verwendet werden. Für sehr scharfes Anbraten bei extrem hohen Temperaturen sind sie dagegen weniger geeignet.

Eine Ausnahme bilden naturtrübe, ungefilterte Olivenöle. Durch die darin enthaltenen feinen Fruchtbestandteile sollten diese vorsichtiger erhitzt und nur bis ungefähr 130 °C verwendet werden.

Ein gutes natives Olivenöl extra muss also keineswegs ausschließlich für Salate aufgehoben werden. Gerade ein ausgewogenes Öl kann zum echten Allrounder in der täglichen Küche werden.

Olivenöl-Woche: Probieren ausdrücklich erwünscht

Vielleicht haben Sie bereits ein Olivenöl, das seit Jahren in Ihrer Küche steht. Unsere Olivenöl-Woche ist eine gute Gelegenheit, einmal über den gewohnten Geschmack hinauszuprobieren.

Vergleichen Sie ein mildes mit einem kräftigeren Öl, entdecken Sie eine fruchtige Variante oder testen Sie eines unserer aromatisierten Olivenöle. Sie werden schnell merken, dass verschiedene Öle ganz unterschiedliche Aufgaben in der Küche übernehmen können.

Denn am Ende gibt es nicht das eine beste Olivenöl. Entscheidend ist, welches Öl Ihnen schmeckt und zu dem passt, was Sie damit zubereiten möchten.

Während unserer Olivenöl-Woche sind alle unsere Olivenöle im Angebot – von mild und harmonisch über fruchtig und charaktervoll bis hin zu besonderen aromatisierten Varianten. Eine gute Gelegenheit, sich durch die Vielfalt zu probieren und vielleicht nicht nur einen, sondern gleich mehrere persönliche Favoriten zu entdecken.

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