Vanille & Zimt – überraschende Fakten, köstliche Ideen und duftende Momente
Es gibt Düfte, die uns sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Der Duft von frisch gebackenen Zimtschnecken, das feine Aroma echter Vanille oder der würzige Geruch von Zimt, der langsam in einem Topf mit Äpfeln köchelt. Doch hinter diesen vertrauten Aromen stecken erstaunliche Geschichten, spannende Unterschiede und so manche Überraschung. In unserer Vanille-Zimt-Woche möchten wir Ihnen zeigen, wie vielseitig diese beiden Gewürze tatsächlich sind.
Eine Orchidee, die uns eines der kostbarsten Gewürze schenkt
Hätten Sie gedacht, dass Vanille eigentlich die Frucht einer Orchidee ist? Die zarten Blüten der Vanillepflanze öffnen sich normalerweise nur für einen einzigen Tag. Bleibt die Bestäubung aus, verwelken sie, ohne eine Frucht zu bilden.
In Madagaskar, einem der wichtigsten Vanilleanbaugebiete der Welt, werden die Blüten deshalb überwiegend von Hand bestäubt. Eine mühsame Arbeit, die viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl verlangt.
Doch damit ist es längst nicht getan. Nach der Ernte müssen die noch grünen Vanilleschoten über mehrere Monate sorgfältig verarbeitet werden, bevor sie ihr unverwechselbares Aroma entwickeln.
Das erklärt auch, warum echte Bourbon-Vanille so viel wertvoller ist als künstlich hergestelltes Vanillin.
Die Bio-Bourbon-Vanillestangen aus Madagaskar sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie viel Aroma in einer einzigen Schote stecken kann. Wer einmal eine frische Vanilleschote aufgeschnitten und die winzigen schwarzen Samen herausgekratzt hat, weiß, wie besonders dieser Duft ist.
Und das Beste: Selbst die ausgekratzte Schote ist noch viel zu schade zum Wegwerfen. Legen Sie sie in ein Glas Zucker oder lassen Sie sie in warmer Milch ziehen. So lässt sich ihr Aroma noch wunderbar nutzen.
Wer lieber direkt losbacken möchte, kann zur gemahlenen Bio-Bourbon-Vanille greifen. Ein wenig davon im Kuchenteig, Joghurt oder morgendlichen Porridge macht bereits einen deutlichen Unterschied.
Warum Zimt früher mit Gold aufgewogen wurde
Auch Zimt war einst ein kostbares Handelsgut. In Europa wusste man lange kaum etwas über seine tatsächliche Herkunft. Händler erzählten sogar Geschichten von riesigen Vögeln, die Zimtstangen in ihren Nestern sammelten.
Heute klingt das ziemlich abenteuerlich. Tatsächlich stammt Zimt aus der inneren Rinde verschiedener Zimtbäume.
Doch wussten Sie, dass nicht jeder Zimt gleich schmeckt?
Ceylon-Zimt besitzt ein besonders feines, mildes und leicht süßliches Aroma. Seine Stangen bestehen aus vielen hauchdünnen Rindenschichten, die sich beim Trocknen ineinanderrollen. Wer einen zarten Zimtgeschmack bevorzugt, beispielsweise in Milchreis oder feinem Gebäck, wird diese Sorte besonders schätzen.
Cassia-Zimt dagegen ist kräftiger, intensiver und etwas schärfer. Seine dickeren Zimtstangen eignen sich hervorragend, um Kompott, winterlichen Getränken oder eingekochten Früchten eine würzige Note zu verleihen.
Und dann gibt es noch Burmannii-Zimt, eine indonesische Zimtart mit warmem, vollmundigem Aroma. Gerade in kräftig gewürztem Gebäck kommt er wunderbar zur Geltung.
In unserer Themenwoche finden Sie Ceylon- und Cassia-Zimt sowohl als Stangen beziehungsweise gemahlen sowie die gemahlene Burmannii-Zimtrinde. Eine schöne Gelegenheit, die unterschiedlichen Aromen einmal bewusst miteinander zu vergleichen.
Ein weiterer interessanter Unterschied: Ceylon-Zimt enthält von Natur aus wesentlich weniger Cumarin als die Cassia-Sorten. Wer häufig und größere Mengen Zimt verwendet, sollte deshalb bevorzugt Ceylon-Zimt wählen.
Zwei Gewürze, unzählige Möglichkeiten
Vanille und Zimt gehören zu den Gewürzen, die sich gegenseitig wunderbar ergänzen. Die sanfte Süße der Vanille rundet die kräftige Würze des Zimts ab.
Besonders gut lässt sich das bei einem einfachen Apfelkompott ausprobieren. Schneiden Sie Äpfel in kleine Stücke, geben Sie etwas Wasser, eine Ceylon-Zimtstange und ein wenig Bourbon-Vanille hinzu und lassen Sie alles langsam köcheln. Schon nach kurzer Zeit erfüllt ein herrlicher Duft die Küche.
Doch Zimt muss keineswegs immer süß sein! In der marokkanischen Küche wird er beispielsweise für herzhafte Schmorgerichte verwendet. Auch Kürbis, Karotten oder Reisgerichte lassen sich damit überraschend gut verfeinern.
Wer ungewöhnliche Geschmackskombinationen liebt, sollte einmal kandierten Ingwer mit Zimt probieren. Unsere scharfen Ingwer-Scheiben verbinden eine angenehme Süße mit der feurigen Schärfe des Ingwers und dem würzigen Aroma des Zimts.
Und manchmal braucht es gar kein aufwendiges Rezept. Eine Tasse Kaffee oder Tee, dazu ein paar knusprige Zimtkekse oder eine Zimtschnecke von São Romão – schon ist die kleine Auszeit perfekt.
Wenn ein Duft Erinnerungen weckt
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie schnell ein bestimmter Duft Erinnerungen hervorruft?
Das liegt daran, dass unser Geruchssinn besonders eng mit den Bereichen des Gehirns verbunden ist, die Gefühle und Erinnerungen verarbeiten.
Vielleicht erinnert Sie Vanille an selbst gebackenen Kuchen aus Ihrer Kindheit. Oder Zimt an gemütliche Nachmittage, an denen draußen der Regen gegen die Fenster prasselte.
Diese besondere Verbindung erklärt, warum wir beide Aromen nicht nur beim Essen, sondern auch als Raumduft so gerne mögen.
Eine Vanille-Duftkerze sorgt beispielsweise für eine sanfte, warme Duftatmosphäre, während unsere Duftkerze Apfel & Zimt an frisch gebackenen Apfelkuchen erinnert.
Auch bei der Körperpflege entfalten diese Duftkombinationen ihren besonderen Charme. Das Geschenkset Vanille & Amber von Essências de Portugal vereint eine duftende Seife mit einer passenden Handcreme. Wer würzigere Noten bevorzugt, entdeckt mit der Duftseife „Magisches Türchen“ in der Duftrichtung Ingwer & Vanille eine schöne Alternative.
So begleiten uns die vertrauten Aromen weit über die Küche hinaus.
Zimt im Blumentopf? Ja, das gibt es wirklich!
Zum Abschluss haben wir noch eine kleine Überraschung für alle Gartenfreunde.
Es gibt tatsächlich eine Basilikumsorte, deren Aroma an Zimt erinnert! Das sogenannte Zimt-Basilikum verbindet den typischen Geschmack von Basilikum mit einer feinen, würzigen Zimtnote.
Besonders spannend schmecken seine Blätter in fruchtigen Salaten, selbst gemachten Kräutertees oder ungewöhnlichen Desserts.
Mit dem Bio-Zimt-Basilikum-Saatgut können Sie diese interessante Sorte sogar selbst anbauen und später frisch in der Küche verwenden.
Entdecken Sie Vanille und Zimt einmal ganz neu!
Ob als kostbares Gewürz, besondere Zutat in süßen und herzhaften Rezepten oder als angenehmer Duft für Ihr Zuhause – Vanille und Zimt haben weit mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Unsere Vanille-Zimt-Woche ist deshalb eine Einladung, genauer hinzuschmecken, Neues auszuprobieren und vielleicht sogar einen neuen Lieblingsduft zu entdecken.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken, Ausprobieren und Genießen!
